KI im Kleinbetrieb: Wie Arbeitsabläufe automatisiert werden
Viele kleine Betriebe tun sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) schwer. Das ändert sich gerade. KI sind Computerprogramme, die Aufgaben übernehmen können, für die sonst ein Mensch nötig wäre, zum Beispiel Texte schreiben oder Daten ordnen.
Was die Zahlen zeigen
Eine Umfrage des Softwareunternehmens Lexware hat knapp 3000 Unternehmerinnen und Unternehmer mit bis zu neun Mitarbeitenden befragt. Das Ergebnis: 34 Prozent automatisieren bereits Teile ihrer Arbeitsabläufe mit KI. Bei der vorherigen Umfrage im September 2025 waren es erst 16 Prozent. Außerdem nutzen 64 Prozent der Befragten KI mindestens mehrmals pro Woche, 41 Prozent sogar jeden Tag.
Zu den Befragten gehören laut Bericht unter anderem Boutique-Inhaber, Handwerksbetriebe und Steuerkanzleien.
Was heißt „Prozess automatisieren“?
Ein Prozess ist ein Arbeitsablauf, zum Beispiel: Eine Rechnung kommt herein, wird geprüft, abgelegt und bezahlt. Automatisieren heißt, dass ein Teil davon ohne menschliches Zutun abläuft. Die Quelle nennt keine konkreten Beispiele, welche Abläufe die Betriebe automatisieren.
Warum das für kleine Betriebe wichtig sein kann
Marcus Diekmann von Lexware sagt: „Kleinstunternehmen könnten die größten Gewinner der KI-Revolution werden.“ Ein kleiner Betrieb hat selten eigene IT-Abteilungen. Wiederkehrende Aufgaben kosten dort viel Zeit, und genau solche Aufgaben können KI-Werkzeuge übernehmen.
Worauf Sie achten sollten
- Klein anfangen: Wählen Sie eine Aufgabe, die sich oft wiederholt.
- Ergebnisse prüfen: KI macht Fehler. Kontrollieren Sie wichtige Ergebnisse, bevor Sie sich darauf verlassen.
- Daten schützen: Geben Sie keine sensiblen Kundendaten in Programme, bei denen Sie nicht wissen, wo sie gespeichert werden.
Was die Quelle offenlässt
Der Bericht beschreibt die Entwicklung, aber nicht die Einzelheiten. Er nennt keine Kosten, keine konkreten Programme, keine Testergebnisse und keine Angaben dazu, wie zuverlässig die Automatisierung im Alltag ist. Auch zu Sicherheitsrisiken für Kleinbetriebe steht im vorliegenden Text nichts Genaues. Für diese Fragen brauchen Sie weitere Informationen, etwa von Fachberatern oder den Anbietern selbst.